An dieser Stelle, liebe Kolleginnen und Kollegen, erlaube ich mir, Ihnen meine Erfahrungen aus der Arbeit mit einer Lichtlupe zu schildern. Dies kann man auch als Ergänzung meines Beitrags zu diesem Thema unter den „News“ für Patienten auf meiner Homepage sehen.

Lichtunterstützte Arbeit mit einer Lichtlupe gibt es schon sehr lange. In den 90er Jahren des 20. Jh. war dieses Equipment in Deutschland ziemlich teuer. So kaufte ich 1997 anlässlich einer Weiterbildung in den USA die Ausrüstung dort. Zu Hause angekommen, war die Gewöhnungsbedürftigkeit sehr groß. Das Licht kam damals noch aus einem Kasten, mit welchem man per Lichtleitkabel verbunden war. Es war ein schwieriger Anfang. Nach einigen Wochen war ich bereit, bei besonderen Behandlungsverfahren, mich mit der Sicht und der Verkabelung abzufinden. Von da an ging es aber sehr schnell. Ich bemerkte wie entspannt, ja nahezu gemütlich, die Behandlung dadurch wurde. Schon bald danach benutzte ich Licht und Lupe bei jeder Behandlung und würde heute diese Hilfsmittel nicht mehr missen wollen.

Mittlerweile befindet sich die Lichtquelle am Körper und ist kaum noch zu spüren. Da wäre noch die Sache mit dem Preis! Als ich vor 2 Jahren von einer renommierten Firma den Kostenvoranschlag für meine mittlerweile 3. lichtunterstützte Lupe erhielt, platzte mir der Kragen. Ohne Brille oder Kopfhalterung sollte ich für Lupe und Licht 3.300,- € „berappen“. Das war mir zu viel. Ich ging mit dem Gedanken, wo man sehr preiswert Brillen erhalten kann, sollten auch Lupen weniger kosten, zu „Fielmann“. Das war eine gute Idee. „Haben wir noch nicht gemacht, aber kriegen wir hin“, war die Antwort des Mitarbeiters in der Filiale im „Breiten Weg“ in MD. In Zeissqualität erhielt ich dort das Gewünschte um ein Drittel billiger. Wow!

Ich bin kein Fielmann-Vertreter. Wir sollten aber gute Adressen, die uns helfen der allgemeinen Abzocke zu entgehen, weitergeben. Betrachten Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, diesen Beitrag, wie er gemeint war, als Empfehlung. Wer noch nicht mit einer Lupe arbeitet, könnte damit viel für seine Gesundheit und die Qualität seiner Arbeit tun. Für den Anfang empfehle ich die Stärke um 2,3 und bitte mit Licht.

Ihr Rainer Littinski